Offene Arbeit

 

Unsere Kindergartenkinder lernen ihren Kindergarten als einen Ort kennen, in dem sie sich angenommen fühlen und als eigene Persönlichkeit geschätzt werden. Sie stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Wir betrachten die Entwicklung der Kinder ganzheitlich – körperlich, geistig, emotional und sozial. Dabei ist es unser Ziel, eine Umgebung zu schaffen, in der jedes Kind die Freiheit hat, sich im Spiel und in seiner natürlichen Neugier selbst bestimmt zu entwickeln und gleichzeitig als Teil einer Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen. Bei der Förderung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten berücksichtigen wir unserer pädagogischen Arbeit die Rechte der Kinder.

Die KiTa Arche arbeitet nach dem Offenen Konzept. Im Jahr 2021 haben wir die Auflösung der Stammgruppen umgesetzt und damit den Ansatz der offenen Pädagogik mit dem Bezugssystem realisiert.

Das Bezugssystem ist ein zentrales Element, das den Fachkräften ermöglicht, sowohl die individuelle Förderung der Kinder als auch eine starke Gemeinschaft aller Kinder zu gewährleisten. Im Offenen Konzept haben Kinder die Möglichkeit, selbstbestimmt zu entscheiden, an welchen Aktivitäten sie teilnehmen, welche Räume sie aufsuchen und mit welchen Kindern oder Fachkräften sie in Interaktion gehen möchten. Das Bezugssystem dient dabei als Orientierungshilfe für die Kinder und Fachkräfte und fördert die pädagogische Arbeit, ohne die Freiheiten und die Selbstständigkeit der Kinder einzuschränken. Das Bezugssystem beschreibt außerdem ein stabiles und verlässliches Netzwerk aus Fachkräften und Räumen, das den Kindern Orientierung, Sicherheit und eine Struktur im KiTa-Alltag bietet. Die Kinder haben im offenen Konzept eine hohe Selbstbestimmung bei der Wahl ihrer Aktivitäten und das Bezugssystem sorgt dafür, dass sie in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess unterstützt werden.

Die Hauptmerkmale des offenen Konzepts:

  • Feste Bezugspersonen
  • Beziehungsorientierte Pädagogik
  • Fachkräfte als Begleiter:innen

Die Kinder haben  einen festen Garderobenplatz und bewegen sich im gesamten Tagesablauf frei in der Kita. Es gibt jeden Morgen drei Morgenkreise, denen die Kinder fest zugeteilt sind. Neben einem Begrüßungslied, Fingerspielen, Geschichten und anderen Angeboten, werden tagesaktuelle Dinge mit den Kindern besprochen.

Durch die Auflösung der traditionellen Raumstrukturen ist jeder Raum unseres Kindergartens einer bestimmten Lernfunktion zugeordnet (z.B. Rollenspielraum, Atelier, Bauraum usw. : siehe Räumlichkeiten). Die Kinder entscheiden selbst nach ihren individuellen Interessen und Bedürfnissen, wann und mit wem sie wo spielen möchten.