Integration

 

„Es ist normal verschieden zu sein“

 

Integration

Integration bedeutet für uns, Kinder in ihrer jeweiligen Lebenssituation, mit ihren eigenen Voraussetzungen und ihren individuellen Fähigkeiten wichtig und ernst zu nehmen.

Im Vordergrund der Integration stehen die potenziellen Kompetenzen und Möglichkeiten der Kinder – nicht ihre Defizite.

Wir respektieren die individuelle Lerngeschwindigkeit jedes einzelnen Kindes.

Eines unserer Ziele ist es daher, ein Förderangebot zu gestalten, dass die Potenziale der Kinder weckt und Entwicklungsprozesse anbahnt.

Unsere integrative Arbeit

Die Förderung der Kinder ist keine Therapie, sondern eine durch heilpädagogische Maßnahmen unterstützte Förderung der Entwicklung. Jedes Kind wird mit dem Ziel gefördert seine Persönlichkeit in die Gruppe einbringen zu können. Die Methoden, zum Beispiel Einzelförderung oder Kleingruppenförderung, werden individuell erarbeitet und regelmäßig durch Beobachtungen/Dokumentationen überprüft.

Durch die gemeinsame Erziehung können unsere Kinder Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben und dadurch eine soziale Toleranz entwickeln.  Somit erlangt jedes Kind ungeachtet seiner Fähigkeiten ein positives Selbstwertgefühl.

In unserer offenen Arbeit haben Kinder die Möglichkeit:

-Jeden Raum mit seiner eigenen Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, der durch seine eigene Funktion neue Anregungen und Erfahrungen bietet.                                                        

-Jedes Kind kann aus seiner Stammgruppe und seiner dortigen Rolle schlüpfen und in einer anderen Gruppenzusammensetzung eine neue Rolle erfahren.                                                           

– Die Bezugspersonen frei zu wählen und diesen Kreis nach ihrem Empfinden zu erweitern.

Integrative Erziehung bietet:

  • Wohnortnahe Hilfe für Kinder mit besonderen Betreuungsbedürfnissen und individuellem Förderbedarf. Dies ist besonders in unserem ländlichen Einzugsgebiet wichtig. Kinder, die im gewohnten Umfeld verbleiben, haben bessere Chancen Kindergartenfreundschaften auch privat auszubauen und zu pflegen. Dazu gehört auch nach Ende der Kindergartenzeit der Besuch der örtlichen Grundschule.
  • Den pädagogischen Ansatz, der sich an den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen aller Kinder in der Gruppe orientiert. Er ist der Schwerpunkt des „gemeinsamen Lernens am gemeinsamen Gegenstand“. Grundvoraussetzung für das Gelingen dieser Arbeit ist gegenseitige Wertschätzung.

Rahmenbedingungen                                                                                                                                         In unseren zwei Integrationsgruppen werden jeweils 18 Kinder betreut. Davon haben bis zu vier Kinder einen besonderen Förderbedarf. Betreut werden diese zwei Gruppen von sechs Erzieherinnen, wovon fünf  die heilpädagogische Zusatzqualifikation haben.                              In unserem gesamten Team haben inzwischen sieben Erzieherinnen diese Zusatzqualifikation erlangt.  Dies ermöglicht uns die gesicherte Betreuung in der integrativen Arbeit.

Durch regelmäßige Fachberatungen und Fortbildungen, die intern und extern stattfinden, befinden wir uns in einem fortlaufenden Prozess.